Die Tischtennissparte...

...eine Erfolgsgeschichte aus Angeln Seit 1959 dreht sich in Süderbrarup die Zelluloid-Kugel. Eine Handvoll aktiver Spieler verbreitete die schnellste Ballsportart der Welt in der ganzen Umgebung. Die Herren nahmen am Punktspielbetrieb im ganzen Kreis teil. Verstärkt wurden die Süderbraruper durch die Spieler aus Waggersrott, als sich diese Sparte auflöste.

Seit dieser Zeit hat sich in Süderbrarup eine Menge getan. Inzwischen ist das kleine Dorf in Angeln in ganz Schleswig-Holstein und seine Grenzen hinaus bekannt. Dies ist zahlreichen Menschen zu verdanken, die nicht einfach nur Sport trieben wollen, sondern ihr ganzes Herzblut in die Sparte stecken. Seit etwa 40 Jahren wird in der Claus-Jess-Halle am Markt Hochleistungssport betrieben. Unter der Leitung von Udo Hasselmann, unterstützt von vielen treuen Händen, brachte es die Sparte bis in die Regionalliga. Einzel- und Mannschaftserfolge brachten den TSV bis auf Europaebene. In der Saison 2000 löste die 1.Herren das Ticket zur Deutschen Pokalmeisterschaft. Jaroslav Kunz, Rainhard Lahme, und Niels Ramberg haben viele Landesmeister, Norddeutsche Meister, und Deutsche Meistertitel für den TSV Süderbrarup geholt. In der Saison 2001/2002 wurde in Süderbrarup ein Top-Seniorenteam gegründet, das sich auf nationaler Ebene einen Namen machte. Jaroslav Kunz, Nils Ramberg, Gerd-Wilhelm Paulsen, Peter Marxen und Wolfram Greifenberg lösten nach den 1. Plätzen auf Landes- und Norddeutscher Ebene das Ticket zur Deutschen Meisterschaft. Die Altmeister hatten durchaus eine Chance auf den großen Pott. Nach grandiosen Vorrundenspielen schied das Nordteam unglücklich im Halbfinale aus, brachte aber einen beachtlichen 4. Platz mit nach Hause. Zudem kamen Landes und Norddeutsche Titel sowie der zweite Platz auf der Europameisterschaft im Doppel, Jaroslav Kunz gewann die Senioren Weltmeisterschaft in Brasilien.

Großen Wert wird auf die Jugendarbeit gelegt. Claudia Polzin als Jugendwart/in wird von Peter Marxen und Udo Hasselmann unterstützt, die an mindestens 3 Tagen in der Woche für den Nachwuchs in der Halle stehen. Dazu kommen die Punktspiele, Turniere und Trainingswochenenden, die ebenfalls organisiert und begleitet werden müssen. Die Kids haben genügend Vorbilder im Verein und nehmen ehrgeizig am Training teil, um so vielleicht einmal wie Timo Boll Spielen zu können.

Bei so viel Arbeit und Ehrgeiz ist man oft auf Unterstützung ausstehender Sportfreunde angewiesen. Sei es mal zu Fahren zu Punktspielen und Meisterschaften oder auch mal zum trösten nach verlorenen Spielen. Die Landesliga aber auch alle anderen Ligen, und ganz besonders die Jugendarbeit kosten Geld. ( Punktspiele, Meisterschaften, Landesförderungen) Die TSV Beiträge alleine decken die Kosten nicht im Geringsten. Aus diesem Grund wurde schon 1995 der Tischtennis- Förderkreis Süderbrarup e.V. unter dem Vorsitz von Hans-Herbert Schick gegründet und ist seit 1996 als gemeinnützig anerkannt. Ziel ist es, den Tischtennissport und besonders die Jugendarbeit zu fördern


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